Was ist Indoor-Cycling?
Indoor-Cycling bezeichnet nichts anderes als die Möglichkeit in geschlossenen Räumen, und somit vom Wetter unabhängig, Fahrrad zu fahren. Mit zunehmender Professionalisierung des Radsports und den damit einhergehenden aufwendigen Wettkampfvorbereitungen entstand der Wunsch nach wetterunabhängigen Trainingsmöglichkeiten. Die damals existierenden Heimtrainer und Ergometer waren auf ein derartiges Training jedoch nicht ausgelegt. Der Unterschied zum Radsport in freiem Gelände war zu groß. Es mussten folglich neue Trainingsgeräte geschaffen werden, die speziell auf die Bedürfnisse der Profiradsportler ausgelegt waren und das Radfahren möglichst realistisch simulierten. Aus diesem Grund sind Indoor-Cycling Trainingsgeräte auch weniger mit Heimtrainern und Ergometern als vielmehr mit professionellen Sportfahrrädern zu vergleichen.
Wie funktioniert Indoor-Cycling?
Indoor-Cycling richtet sich nicht nur an hochspezialisierte Radprofis, sondern ist vielmehr als Trainingsmöglichkeit für alle Radsportbegeisterten zu sehen. So zeichnen sich moderne Indoor-Cycling Bikes auch durch ihre einfache Handhabung aus. Der einzig zur Bedienung notwendige Schalter regelt den zusätzlichen Widerstand der beim Fahren auf die Schwungscheibe wirkt. Dieser Widerstand simuliert die unterschiedlichen Belastungsanforderungen des freien Geländes (z.B. Steigungen, Gefälle). Die Fahrweise entspricht im übrigen genau der eines richtigen Fahrrads.
Was bringt mir Indoor-Cycling?
Indoor-Cycling wurde hauptsächlich durch den Einsatz in Gruppenkursen in Fitnessstudios überall auf der Welt bekannt. Gerade die hohe Dynamik bei Fahrten in der Gruppe bei gleichzeitiger individueller Belastungsteuerung machen Indoor-Cycling bei vielen Anwendern so beliebt. Doch auch als Trainingsgerät für zu Hause eignet sich ein Indoor-Cycling Bike ausgezeichnet. Das hervorragende Fahrgefühl und die effektive Belastungskontrolle machen es nicht nur zu einer Alternative für Schlecht-Wetter-Tage.
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